Aktuelles

Flüchtlinge werden Gesundheitslotsen

Elf syrische Flüchtlinge sind in einem viermonatigen Pilotprojekt in Berlin zu „Gesundheitslotsen für die psychiatrische Versorgung“ qualifiziert worden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen mit dieser Qualifikation nun die dringend benötigte muttersprachliche Lotsenfunktion für Geflüchtete übernehmen. Sie sind in der Lage, psychosoziale Belastungen früh zu erkennen, können über Hilfen informieren und vermitteln Beratung.
 
„Wir freuen uns, dass bereits die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Weiterbildung eine feste Arbeitsstelle übernehmen konnten, weitere in Bewerbungsverfahren sind und auch die restlichen Teilnehmenden sehr gute Chancen haben, bald ihre neu erworbenen Kenntnisse anzuwenden“, so Prof. Dr. Petra Mund von der Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin.
 
Das Pilotprojekt Weiterbildung zum „Gesundheitslotsen psychiatrische Versorgung Geflüchteter“ entstand auf Initiative von KommRumm e.V. und wurde in Kooperation mit dem Referat Weiterbildung der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin durchgeführt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin hat das Projekt gefördert.
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Speziell für Präventologen: Seminar zum "Demografischen Wandel" + "Präventologen-Auszeit"

An der Präventologen-Auszeit können alle Präventologinnen und Präventologen teilnehmen, auch ohne Teilnahme am Seminar. Das Wochenende gestalten für Sie Martina Rudolph und Sergine Dupont-Lauter.

Das Zusatzseminar "Dem demografischen Wandel als Präventologe erfolgreich gestalten" ist für TeilnehmerInnen des Start-Workshops vom Februar 2016 sowie TeilnehmerInnen, die am Demografie-Thema und/oder an Trainings-Methoden zur Follow-Up-Gestaltung in Entwicklungsprozessen interessiert sind. Dozenten sind Prof. Dr. Bernd Fittkau und Thomas Geus.

Inhalte des Seminars: pdfSeminarbeschreibung
Termine: Seminar "Demografischer Wandel": 11. Februar 2017 / Präventologen-Auszeit: 10.-12. Februar 2017
Ort: Kloster Dernbach (Westerwald, Rheinland-Pfalz)

pdfAnmeldungen für die Zusatzseminar  Demografischer Wandel / Präventologen-Auszeit

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Ausbildung zum Entspannungspädagogen / zur Entspannungspädagogin

Kassenanerkannt als Primärpräventionsmaßnahme

Durch die Weiterbildung werden die TeilnehmerInnen befähigt, entsprechend der im „GKV Leitfaden Primärprävention“ aufgeführten Inhalte und Ziele insbesondere an einer Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen innerhalb unseres Gesundheitssystems zu arbeiten.

Durch die Vermittlung von theoretischem Grundwissen in den Bereichen Stressentstehung, Stressbelastung und Stressverarbeitung, der Wissensgrundlagen aus den beiden Entspannungsmethoden AT und PMR, intensiver Selbstreflexion und konkretem Erlernen der Entspannungsmethoden erarbeiten die TeilnehmerInnen einen persönlichen Entspannungsstil und die Kompetenz zur erfolgreichen Weitervermittlung.

Die Anträge auf Kassenanerkennung werden während der Ausbildung gemeinsam erarbeitet. Veranstalter ist der Blaues Kreuz Diakonieverein e.V.

Für Mitglieder des Berufsverbandes gibt es eine Ermäßigung von 200 Euro auf den Ausbildungsbetrag.

Termine: 27. – 29.1.2017 und 20. – 24.3.2017

Ort: Bochum

pdfWeitere Informationen

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Klientenzentrierte Gesprächsführung - Weiterbildung für Berufserfahrene in Gesundheitsberufen

An der Universität Rostock wird zurzeit ein Weiterbildungsangebot "Gesundheitsförderung und Prävention" entwickelt, das sich an Berufserfahrene aus den Gesundheits- und Sportfachberufen richtet.

Im Rahmen der Entwicklung werden einzelne Module erprobt. Anfang Dezember 2016 startet die Erprobung des Moduls "Einführung in die klientenzentrierte Gesprächsführung", das insbesondere kommunikative Fähigkeiten in Einzel- und Gruppenberatungsgesprächen im Kontext gesundheitsfördernder Maßnahmen fokussiert.

Die Teilnahme am Modul ist kostenlos und bei Bestehen der Abschlussprüfung wird ein Zertifikat der Universität Rostock vergeben. Es handelt sich um ein Fernstudienangebot mit wenigen Präsenzzeiten in Rostock.

Weitere Informationen: www.kosmos.uni-rostock.de
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Ein Wangenabstrich genügt: Knochemnmarkspender werden

Alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs. Ob Kind oder Erwachsener – keiner ist vor dieser Krankheit sicher. Und jeder kann dazu beitragen, sie zu besiegen: Denn mit Hilfe einer Stammzellspende erhalten Blutkrebspatienten eine echte Heilungschance. Das Problem: Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die
Gewebemerkmale von Patient und Spender nahezu 100%ig übereinstimmen – genau das macht die Suche so schwierig, denn die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, liegt bei 1 : 20.000 bis zu 1 : mehreren Millionen. Daher gilt: Je mehr mitmachen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein passender Spender gefunden wird.

Grundsätzlich kann sich jeder im Alter zwischen 17 und 55 Jahren als potenzieller Stammzellspender registrieren. Wichtig ist nur, dass Sie in einer guten körperlichen
Verfassung sind und keine chronischen Erkrankungen haben. Über einen simplen Wangenabstrich oder über eine Blutuntersuchung werden Ihre Gewebemerkmale
bestimmt.

pdfInformationen zur Knochenmarkspende

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