Aktuelles

DKV-Report 2015: "Wie gesund lebt Deutschland?"

714250 web R K B by Rainer Sturm pixelio.deDauersitzen - die unterschätzte Gesundheitsgefahr. Nie hatten es die Menschen so bequem wie heute: Wir sitzen beim Arbeiten, vor dem Fernseher, im Auto und während wir online einkaufen.

Die Zahlen des aktuellen DKV-Reports 2015 zeigen, dass die Deutschen im Mittel siebeneinhalb Stunden pro Tag sitzen, die jungen Erwachsenen sogar neun Stunden.„ Wir sind ein Volk der Sitzenbleiber geworden. Das dauerhafte Sitzen hat weitreichende Folgen für den Fett- und Blutzuckerstoffwechsel und macht die Menschen krank“, warnt Clemens Muth, Vorstandsvorsitzender der DKV. Dauersitzen sei neben allgemeinem  Bewegungsmangel heute als ein eigenständiger Risikofaktor für die Gesundheit anerkannt.

Zum dritten Mal präsentieren die DKV und das Zentrum für Gesundheit durch Bewegung und Sport der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) den DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“. Der auf Daten von 2014 beruhende Report gibt einen wissenschaftlich  fundierten Einblick in das Gesundheitsverhalten der Menschen in Deutschland. Diesmal untersuchten die Experten zum ersten Mal differenziert das Sitzen als eigenständigen gesundheitlichen Risikofaktor. Außerdem geben Eltern in einer speziellen Befragung Auskunft über das Medien- und Gesundheitsverhalten ihrer 6-12 jährigen Kinder.

Für den DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2015 befragte das Marktforschungsinstitut GfK mehr als 3.000 Menschen in Deutschland intensiv zu ihrem Gesundheitsverhalten. Die Befragten berichteten, wie viel sie sich bewegen, was sie essen, wie gestresst sie sind und wie sie mit Alkohol und Zigaretten umgehen. Und, das ist neu in diesem Jahr: bei welchen Gelegenheiten und wie lange sie sitzen.
(Quelle: Pressemitteilung de DKV)

pdfDer DKV-Bericht 2015 zum Download

Foto: Rainer Sturm/pixelio

  ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fittkau kGesundheit am Arbeitsplatz / GLK-Training - Veröffentlichungen in der Zeitschrift "Der Mensch"

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Der Mensch" erschienen Artikel unseres Beiratsmitlied Prof. Dr. Bernd Fittkau sowie von Vorstandsmitglied Dorothée Remmler-Bellen.

Prof. Dr. Bernd Fittkau: Gesundheit am Arbeitsplatz / Schritte zu einer salutogenen Führungs-Kultur
"Als Leitsatz für die heute weltweit geteilte pragmatische Führungskultur kann gelten: „Geld regiert die Welt“. Die Menschen spüren die krankmachenden und zerstörerischen Nebenwirkungen unseres geld- und rivalitätsgetriebenen Wirtschaftssystems für „Mutter Natur und ihre Kinder“. Der Ruf nach „gesunder Führung“ und nach einer „humanen Wirtschaftsordnung“ wird mit guten Gründen lauter.
Zum Artikel

Dorothée Remmler-Bellen: Gesundheit wächst mit der Freude am Leben / GLK - das Gesundheitstraining des Berufsverbandes der Präventologen
„Gesundheit ist weniger ein Zustand, als eine Haltung – und sie gedeiht mit der Freude am Leben.“ So formulierte es Thomas von Aquin vor über 750 Jahren. Diese Aussage ist heute gültiger denn je und charakterisiert, was der Berufsverband der Präventologen e.V. unter salutogener Praxis versteht: Gesundheit wächst mit der Freude am Leben.
Zum Artikel

  ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

logo bvpg-internet 23Überwiegend positiv - Stellungnahme der BVPG zum Entwurf eines Präventionsgesetzes

In den nächsten Wochen wird das Bundeskabinett über den Referentenentwurf zum geplanten Präventionsgesetz beraten. Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG), der auch der Berufsverband der Präventologen angehört, äußert sich vorab grundsätzlich positiv zu dem Entwurf, fordert aber einige Nachbesserungen insbesondere beim Thema der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Zusätzlich zu einem Präventionsgesetz ist nach Ansicht der BVPG die baldige Einrichtung eines Nationalen Aktionsprogramms zur „Gesundheitsförderung und Prävention nicht-übertragbarer Erkrankungen“ von großer Bedeutung.

In einigen Punkten fordert die BVPG Nachbesserungen beim vorliegenden Entwurf.

pdfStellungnahme der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung zum Entwurf für ein Präventionsgesetz

BVPG im Internet

 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Pic LaufenUnsere Art zu Gehen beeinflusst, was wir uns merken

Wer mit hängenden Schultern dahinschlurft, wird sich eher an negative Dinge erinnern, wer fröhlich läuft, kann sich eher positive Dinge merken – so lässt sich die Studie von Prof. Dr. Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke zusammenfassen. Die Studie, die er gemeinsam mit Wissenschaftlern der Kanadischen Queen’s University veröffentlicht hat, enthält interessante Ergebnisse für die Depressionsforschung.

Zur Homepage der Uni Witten/Herdecke

 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Pic ParagraphEndlich: Präventionsgesetz wird beraten

Im Dezember wird sich nach einem Bericht der "Ärztezeitung" vom 15.10. 2014 das Bundeskabinett noch einmal mit dem Entwurf des Präventionsgesetzes beschäftigen. Vorgesehen sei, dass die Kassen mindestens zwei Euro pro Versicherten einzahlen, um vor allem Prävention in Kitas, Schulen, Betrieben sowie Heimen zu finanzieren. Damit würde vom bisherigen Förderschwerpunkt der Präventionsprojekte von gesundheitsschädlichem Verhalten abgerückt, schreibt die Ärztezeitung. Das  geplante Gesetz enthalte außerdem die Einrichtung einer nationalen Präventionsstrategie unter Leitung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) .

Zum vollständigen Artikel in der Ärztezeitung

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------