Aktuelles

 Stress am Arbeitplatz schadet den Betrieben 

Arbeitsmuede1Stress am Arbeitsplatz führt oft zu überarbeiteten Mitarbeitern und ausgebrannten Managern. Eine aktuelle Studie der Barmer GEK zeigt, dass immer weiter steigende Zielvorgaben nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten beeinträchtigen, sondern auch ein selbstgefährdendes Verhalten der Beschäftigten fördern und letztlich auch den Betrieben schadet.

Demnach legt knapp ein Viertel der Vollzeit-Beschäftigten in Deutschland ein Tempo vor, das es langfristig selbst nicht durchzuhalten glaubt. 18 Prozent erreichen oft die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, auf Pausen verzichten 23 Prozent. Jeder Achte erscheint krank im Unternehmen.

Selbstgefährdendes Verhalten äußert sich neben dem Verzicht auf Erholung im übermäßigen Konsum von scheinbar die Leistung steigernden Substanzen, wie Nikotin, Medikamenten oder dadurch, dass Sicherheits-, Schutz- und Qualitätsstandards unterlaufen werden.

Die Autoren der Studie, Dr. Anja Chevalier von der Deutschen Sporthochschule Köln und Prof. Gert Kaluza vom GKM-Institut in Marburg, schlagen deshalb vor, Arbeitsbedingungen so auszurichten, dass ein gesundheitsförderndes Arbeits- und Leistungsverhalten des Einzelnen möglich wird.

pdfStudie zum Download

(Quelle Text und Foto: Barmer GEK )

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Best Practise: Gesundes Kinzigtal

Über ein vorbildliches Gesundheitsprojekt des Hamburger Gesundheitsreformers Helmut Hildebrandt berichtete die Wochenzeitschrift "Die Zeit". Hildebrand will mit dem Projekt beweisen, dass "die medizinische Versorgung besser und trotzdem preiswerter werden kann".

Zum Artikel auf www.zeit.de

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Medientipp: Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann

713294 web R K B by Lupo pixelio.deAuf der Suche nach Antworten auf die Frage, wie Heilung zustande kommt, hat der Medienjournalist Kurt Langbein mit Patienten, Ärzten, Wissenschaftlern und Heilern gesprochen. Langbein war selber an Prostatkrebs erkrankt.

Zum Buchtipp

   ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Aktueller Leitfaden Prävention veröffentlicht

Die aktualisierte siebte Auflage des "Leitfaden Prävention" liegt vor. Der Leitfaden des GKV-Spitzenverbandes bildet die Grundlage für die Förderung von Maßnahmen, die Versicherte dabei unterstützen, Krankheitsrisiken frühzeitig vorzubeugen und ihre gesundheitlichen Potenziale und Ressourcen zu stärken.

Der GKV-Spitzenverband legt Handlungsfelder und Kriterien für die Leistungen der Krankenkassen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung nach den §§ 20 und 20a des Fünften Buches des Sozialgesetzbuches fest. Seit der erstmaligen Veröffentlichung am 21. Juni 2000 haben die Krankenkassen ihre Leistungen auf diesen Feldern erheblich ausgebaut. Der Leitfaden bildet seitdem das zentrale Instrument der Qualitätssicherung. Die in der Praxis gewonnenen Erfahrungen sowie neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden kontinuierlich integriert.

pdfLeitfaden Prävention zum Download

  ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

DKV-Report 2015: "Wie gesund lebt Deutschland?"

714250 web R K B by Rainer Sturm pixelio.deDauersitzen - die unterschätzte Gesundheitsgefahr. Nie hatten es die Menschen so bequem wie heute: Wir sitzen beim Arbeiten, vor dem Fernseher, im Auto und während wir online einkaufen.

Die Zahlen des aktuellen DKV-Reports 2015 zeigen, dass die Deutschen im Mittel siebeneinhalb Stunden pro Tag sitzen, die jungen Erwachsenen sogar neun Stunden.„ Wir sind ein Volk der Sitzenbleiber geworden. Das dauerhafte Sitzen hat weitreichende Folgen für den Fett- und Blutzuckerstoffwechsel und macht die Menschen krank“, warnt Clemens Muth, Vorstandsvorsitzender der DKV. Dauersitzen sei neben allgemeinem  Bewegungsmangel heute als ein eigenständiger Risikofaktor für die Gesundheit anerkannt.

Zum dritten Mal präsentieren die DKV und das Zentrum für Gesundheit durch Bewegung und Sport der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) den DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“. Der auf Daten von 2014 beruhende Report gibt einen wissenschaftlich  fundierten Einblick in das Gesundheitsverhalten der Menschen in Deutschland. Diesmal untersuchten die Experten zum ersten Mal differenziert das Sitzen als eigenständigen gesundheitlichen Risikofaktor. Außerdem geben Eltern in einer speziellen Befragung Auskunft über das Medien- und Gesundheitsverhalten ihrer 6-12 jährigen Kinder.

Für den DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2015 befragte das Marktforschungsinstitut GfK mehr als 3.000 Menschen in Deutschland intensiv zu ihrem Gesundheitsverhalten. Die Befragten berichteten, wie viel sie sich bewegen, was sie essen, wie gestresst sie sind und wie sie mit Alkohol und Zigaretten umgehen. Und, das ist neu in diesem Jahr: bei welchen Gelegenheiten und wie lange sie sitzen.
(Quelle: Pressemitteilung de DKV)

pdfDer DKV-Bericht 2015 zum Download

Foto: Rainer Sturm/pixelio

  ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------