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Soziale Aspekte der Medizin im Fokus /Sir Michael Marmot beim Deutschen Ärztetag 2016

Michael MarmotMichael Marmot, britischer Professor für Epidemiologie und Public Health am University College London, sprach beim Deutschen Ärztetag 2016 in Hamburg ein Grußwort.

Marmot ist unter anderem Vorsitzender der von der WHO 2005 eingerichteten Commission on Social Determinants of Health.

Zwei mal überzeugte Marmot bereits mit Beiträgen bei der Eröffnung des Kongresses "Armut und Gesundheit" in Berlin.

Im Fokus seiner jahrelangen Forschungsarbeit  steht die Kausalität zwischen sozialer Umwelt und Gesundheit. Er studierte biologische und psychosoziale Einflüsse auf insbesondere Herz-Kreislauferkrankungen.

pdf"Doctors for Health Equity" / Grußwort von Michael Marmot beim Deutschen Ärztetag 2016

Foto: NHS Confederation 2010 - Flickr: Sir Michael Marmot

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Gestresste Grundschüler

Konzentrationsschwäche, Verhaltensauffälligkeiten, Bewegungsdefizite – gesundheitliche Probleme bei Grundschülern haben in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Lehrerbefragung, die das Forsa-Institut für die DAK-Gesundheit durchgeführt hat. Auch viele Lehrer sind belastet und befürchten deshalb, bereits vor dem Pensionsalter aus dem Beruf ausscheiden zu müssen.

Als Konsequenz startet die DAK-Gesundheit gemeinsam mit der Cleven-Stiftung die neue Präventionsinitiative fit4future für gesunde Schulen. In den kommenden Jahren werden rund 600.000 Schüler an 2.000 Schulen daran teilnehmen. Schirmherr der Kampagne ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, nationaler Botschafter Ski-Star Felix Neureuther.

Den Gesundheitszustand der Grundschüler sowie ihrer Lehrer untersucht die Forsa-Analyse „Gesundheitsfalle Schule“, für die 500 Lehrkräfte im gesamten Bundesgebiet befragt wurden. Hauptergebnisse der DAK-Studie: Rund 70 Prozent der Lehrer stellten mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre einen Anstieg von Gesundheitsproblemen bei den Schülern fest. So leiden immer mehr Kinder an Konzentrationsproblemen – dieser Meinung sind mehr als 50 Prozent der Lehrkräfte. Außerdem beobachteten die Lehrer einen starken Anstieg von Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten (45 Prozent), motorischen Defiziten (36 Prozent) und psychosomatischen Beschwerden (27 Prozent).

weitere Informationen auf der Internetseite der DAK

zum Bericht der Ärztezeitung

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Prävention und Kommunalpolitik besser vernetzen

In einem Bericht der Ärzte Zeitung vom 21. März anlässlich des Gesundheitskongress des Westens in Köln äußerte sich Dr. Ellis Huber, Vorsitzender des Berufsverbandes der Präventologen, zu den Chancen des neuen Präventionsgesetzes. Er befürworte eine Verschränkung der Präventionsangebote mit Bereichen wie Stadtplanung und -entwicklung oder der Seniorenhilfe, sagte Huber. Sein Vorschlag: "Ein Teil der Präventionsmittel sollte in einen kommunalen Fonds fließen." Autorin ist Ilse Schlingensiepen.

Zum Bericht des Ärztemagazins

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Schule auf EssKurs – kreative Lösungswege in der Verpflegung

Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 startet zum zehnten Mal die Maßnahme Schule auf EssKurs der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Landesweit sind Schulen aufgerufen, die Qualität ihrer Verpflegungsangebote zu verbessern, indem sie schmackhafter, ausgewogener und attraktiver werden. Die Schulen können sich mit ihren Konzepten bis zum 01. Juli 2016 bewerben. Während des mehrmonatigen EssKurs-Verlaufs werden sie von Ernährungsfachkräften der Verbraucherzentrale begleitet. Bei erfolgreicher Teilnahme winkt am Ende eine Auszeichnung. Schulen, die sich für eine Teilnahme entscheiden, sollten zunächst ein schulinternes EssKurs-Team bilden - möglichst zusammengesetzt aus unterschiedlichen Akteuren. Dazu zählen Schulleitung, Essensanbieter, Küchenfachkräfte, Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Schulträger.

Unterlagen und Informationen gibt es unter: www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de

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Prävention - Vorbeugen ist besser als heilen

Das Titelthema der aktuellen Ausgabe des "MDK Forum" widmet sich mit mehreren Artikeln dem neuen Präventionsgesetz und dem Präventionsbericht, den Krankenkassen und der der Medzinische Dienst des Spitzenverbandes der Krankenkassen (MDS) gemeinsam veröffentlicht haben.

Das MDK Forum ist ein vierteljährlich erscheinendes Magazin der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung.

Zum MDK Forum

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