Aktuelles

Allianz für Gesundheitskompetenz gegründet

Angestoßen durch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe verpflichten sich die Partner der „Allianz für Gesundheitskompetenz“ Mitte Juni mit einer gemeinsamen Erklärung, in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitswissens zu entwickeln und umzusetzen. Wichtigste Handlungsfelder sind die Verbesserung der Gesundheitsbildung, gute Gesundheitsinformationen und  mehr Verständlichkeit im Arzt-Gespräch.

Laut einer aktuellen Studie verfügen mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland (rund 54 Prozent) nur über eine „eingeschränkte Gesundheitskompetenz“. Das bedeutet, sie haben Schwierigkeiten, gesundheitsbezogene Informationen zu finden, sie zu bewerten und die richtigen Entscheidungen für eine gesunde Lebensweise oder zur Krankheitsbewältigung zu treffen. Dies betrifft insbesondere ältere Menschen, Menschen mit chronischer Erkrankung, Menschen mit geringem Bildungsstatus und Menschen mit Migrationshintergrund.

Eine bessere Gesundheitskompetenz zahlt sich für den Einzelnen, aber auch für das Gemeinwesen aus: Nach Schätzungen der WHO werden drei bis fünf Prozent der Gesundheitsausgaben durch eine unzureichende Gesundheitskompetenz verursacht. Allein für Deutschland bedeutet dies etwa 9 bis 15 Milliarden Euro. Das Bundesministerium für Gesundheit hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit damit beauftragt, bis 2018 ein Konzept für ein Nationales Gesundheitsportal zu erarbeiten.

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Berliner Thesen zur Förderung eines gesunden Aufwachsens

Anlässlich des Kongresses „"Gesund aufwachsen“" stellte die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) Thesen zur Förderung eines gesunden Aufwachsens vor. „Mit den "Berliner Thesen" sollen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis aufgegeriffen und Hinweise darauf gegeben werden, wie die Praxis der Gesundheitsförderung verbessert werden kann. Sie spannen einen Bogen vom Stellenwert des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens der ersten 1000 Tage für die lebenslange Gewichtsentwicklung über die Verknüpfung von Verhaltens- und Verhältnisprävention in den Lebenswelten von Familien bis hin zur stärkeren Verankerung des Alltagsbewegung und von Maßnahmen gegen den Sitzenden Lebensstil in der Gesundheitsförderung. Darüber hinaus werden die Gemeinschaftsverpflegung und Ernährungsbildung sowie die Erreichbarkeit und Beteiligung von sozial Benachteiligten und der Wert von Projekten zur Entwicklung und Erprobung neuer Ansätze der Gesundheitsförderung berücksichtigt.

Die vollständigen Berliner Thesen sind unter www.pebonline.de zu finden.

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Arbeitsklima und psychische Gesundheit

Das wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) bestätigt den Zusammnehang von Arbeitsklima ud psychischer Gesundheit. Beschäftigte, die ihre Unternehmenskultur negativ erleben, leiden häufiger unter psychischen Beschwerden.

Auf Basis einer telefonischen Befragung von 2.007 Erwerbstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren hat die AOK im Fehlzeitenreport 2016 den Zusammenhang von Unternehmenskultur und Gesundheit untersucht. Unternehmenskultur wird in der Studie erfasst durch Entscheidungsprozesse und Führungsstil, Mitarbeiterorientierung, Entlohnungsgerechtigkeit, Problemlösungsverhalten im Unternehmen, Arbeitsklima, Wettbewerbs- und Kundenorientierung sowie Unternehmensumwelt.

Betriebliches Gesundheitsmanagement trägt danach dann zur psychischen Gesundheit der Beschäftigten bei, wenn eine mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur unterstützt wird. Entscheidend sei eine vertrauensbasierte und wertschätzende Zusammenarbeit, die sich in den Beziehungen der Arbeitnehmenden untereinander, zu den Führungskräften und zum Unternehmen selbst zeigt.  

Veröffentlicht in: bvpg.de

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BVPG-Mitgliederversammlung beschließt „Potenzial Gesundheit 2020“


BVPG-LogoDie Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung legt mit dem Strategiepapier „Potenzial Gesundheit 2020“ eine aktualisierte Empfehlungen für Gesundheitsförderung und Prävention in der 19. Legislaturperiode vor. Diese wurden von der BVPG-Mitgliederversammlung am 6. April 2017 beschlossen.

Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) als partei-, berufs- und wirtschaftspolitisch neutrale Organisation fühlt sich  dem Ziel verpflichtet, Gesundheitsförderung und Prävention in allen Handlungsbereichen der Gesellschaft fach- und bereichsübergreifend zu fördern, für den Erhalt und die Verbesserung entsprechend tragfähiger Strukturen einzutreten und über das bereits Bestehende hinaus für innovative Themen, Sichtweisen und Problemlösungen offen zu sein und aktiv zu werden.

pdfDownload: Potenzial 2020

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Vertrauen im Fokus

WertschätzungNicht immer fällt es uns leicht, auf andere offen zuzugehen. Ob bei der Team-Sitzung, im Kundengespräch oder auf einer Veranstaltung: Häufig bleiben wir aus Unsicherheit oder Angst vor Ablehnung innerlich auf Distanz. Das beeinträchtigt unser Miteinander und wirkt sich langfristig negativ aus auf Arbeitsklima und Servicequalität. Wie können wir das ändern?

Dazu hat die Initiative heartleaders anlässlich des "Tages der Wertschätzung" am 3. Mai Anregungen und kleine Übungen zusammengestellt.

www.am-dritten.de

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