Prävention und Pflege

Prävention und Pflege - (wie) passt das zusammen?

 "Gesundheitsförderung ist in jeder Lebensphase wichtig, vom Kindes- bis ins Rentenalter", sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe am 22. Juni 2015 bei der Eröffnung des Kongresses.  Gerade mit Blick auf die wachsende Zahl älterer Menschen in unserer Gesellschaft bekomme der Dreiklang 'Prävention vor Rehabilitation vor Pflege' eine besondere Bedeutung. "Mit dem Präventionsgesetz wollen wir ältere und pflegebedürftige Menschen verstärkt mit gesundheitsfördernden Leistungen
erreichen", erklärte Gröhe weiter.

Pflegekassen erhalten zukünftig einen eigenen gesetzlichen Auftrag zur Gesundheitsförderung und Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen. Auch die
Gesundheit der Beschäftigten in der Pflege soll durch betriebliche Gesundheitsförderung besser unterstützt werden.

Die Präsidentin der BVPG, Helga Kühn-Mengel MdB, sagte:.„Begünstigt durch den demografischen Wandel werden die Anzahl pflegebedürftiger Menschen und damit auch der Bedarf an Betreuungs- und Unterstützungsleistungen in den nächsten Jahren zunehmen." Selbstverständlich gingen Altern und Alter nicht zwangsläufig mit dem Eintritt von
Pflegebedürftigkeit einher. "Doch in jedem Fall kommt Maßnahmen, die auf die Erhaltung körperlicher und Aktivität und Mobilität im Alter abzielen, grundlegende Bedeutung zu!"

Auf dem Kongress thematisierten Expertinnen und Experten den Stellenwert von Prävention und Gesundheitsförderung – sowohl für Pflegebedürftige als auch für Pflegende – und zeigen präventive Potenziale der Pflege auf. In sieben Workshops diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Grundlage von Praxisbeispielen, wie Prävention
und Gesundheitsförderung verstärkt in die Pflege integriert werden können.

Für den Berufsverband der Präventologen nahmen Dr. Ellis Huber und Dorothée Remmler-Bellen am Kongress teil.

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