Weltgesundheitstag am 7. April

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Lebensmittelsicherheit ist Thema des WHO-Weltgesundheitstages am 7. April

Am 7. April macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in jedem Jahr auf ein besonderes Gesundheitsthema aufmerksam. 2015 steht das Thema „Lebensmittelsicherheit“ im Fokus der weltweiten Aktivitäten.

Mit dem Weltgesundheitstag erinnert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an ihre Gründung im Jahr 1948 und stellt jeweils ein Gesundheitsthema von globaler Relevanz in den Mittelpunkt. Ziel dabei ist es, dieses aus der Sicht der WHO vorrangige Gesundheitsproblem ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken.

2015 geht es um die Sicherheit von Lebensmitteln. An Infektionen, die durch Lebensmittel und unreines Trinkwasser verursacht wurden, sterben jährlich zwei Millionen Menschen - so Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Bakterien, Viren, Parasiten oder chemische Substanzen in Nahrungsmitteln sind darüber hinaus für mehr als 200 Erkrankungen verantwortlich - von Diarrhöe bis hin zu Krebserkrankungen.

Lebensmittelsicherheit - ein Handlungsfeld auch in Deutschland

Durch Lebensmittel verursachte Infektionen spielen jedoch nicht nur in Entwicklungsländern eine Rolle. Dass diese auch hierzulande ein wichtiges Handlungsfeld darstellen, zeigte der EHEC-Ausbruch aus dem Jahr 2011, der auf Sprossen von aus Ägypten importierten Bockshornkleesamen zurückgeführt wird.

Die fortschreitende Globalisierung, die Nachfrage nach einem vielfältigen Nahrungsangebot sowie die Notwendigkeit internationaler Versorgungsketten stellen Nahrungsmittelproduzenten, Zulieferer und Händler somit weltweit vor große Herausforderungen.

WHO-Leitbild ist Vorbild für den Berufsverband der Präventologen

Die Symbol externer Link Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Sie hat ihren Hauptsitz in Genf. Ihr Auftrag ist es, allen Völkern zur Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu verhelfen. Gesundheit wird dabei von der WHO als ein Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens definiert.

Das Leitmotiv der Ottawa Charta zur Gesundheitsförderung der WHO beschreibt das Leitbild eines modernen Gesundheitsmanagements, für das auch der Berufsverband der Präventologen steht: “Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. Gesundheit entsteht dadurch, dass man sich um sich selbst und für andere sorgt, dass man in die Lage versetzt ist, selber Entscheidungen zu fällen und eine Kontrolle über die eigenen Lebensumstände auszuüben sowie dadurch, dass die Gesellschaft, in der man lebt, Bedingungen herstellt, die all ihren Bürgern Gesundheit ermöglichen.“

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